Galvanoforce. Was und Wozu!

Prozessorientierte Weiterbildung zur ressourcenoptimierten Produktion

Ausgangslage

Produktionsunterernehmen – vor allem KMU´s haben schon jetzt eine große Anzahl angelernter Mitarbeiter beschäftigt und werden in Zukunft noch stärker auf diese zurückgreifen müssen. Diese MA verfügen über keine Facharbeiterausbildung in ihrem Tätigkeitsbereich, sondern werden durch ein training on the job meist in der Form eines learning by doing auf ihre Arbeit vorbereitet und trainiert.

Dort wo KMU´s heute Fachkräfte einsetzen, werden diese als Spezialisten gebraucht und bearbeiten in aller Regel nur Teilbereiche eines Gesamtprozesses.

Darüber hinaus werden in Produktionsprozessen oder an deren Peripherie Lehrlinge eingesetzt, deren Ausbildung nicht nur strukturiert sondern auch in hohem Maß produktionsbegleitend oder direkt in den Produktionsprozess eingebunden abläuft.

Dazu kommt, dass bei Einführung neuer Technologien, bei Investitionen oder bei Anlagenänderungen sehr oft nur die Veränderungsbereiche trainiert werden.

In der Folge verfügen die MA nur über Kenntnisse über einen Ausschnitt des Gesamtprozesses und dabei meist auch nur über den technisch / technologischen Aspekt ihrer Arbeit.

Die Kosten ihrer eigenen Arbeit und deren Auswirkungen auf die Konsequenzen für den Gesamtprozess werden den MA nur in den seltensten Fällen vermittelt und dauerhaft vor Augen geführt.

Was in der Verwaltung und Führung vieler Unternehmen längst üblich ist, nämlich den MA vernetztes Denken zu vermitteln, ist im gewerblichen Bereich meist unterentwickelt.

In Zeiten erhöhten Konkurrenzdrucks, steigender Anforderungen an Flexibilität und Qualität, ist es unumgänglich erforderlich, alle MA umfassend in betriebliche Abläufe einzubinden.

Mündige MA legen darüber hinaus Wert auf das Wissen über

„Was- Warum- Wie“

getan werden muss, um vermehrt Sinn in ihrer Tagesarbeit zu finden.

Job – enrichment durch umfassendes Prozesswissen trägt dazu bei, dass der MA nicht nur sorgsamer mit Betriebsmitteln umgeht, sondern vor allem sich und seine Ideen voll einbringt.

Zielsetzung

Das Programm verfolgt folgende Ziele:

  • Erweiterung des fachlichen Horizontes bei angelernten MA
  • Vermittlung der technisch / technologischen Zusammenhänge auch für „Spezialisten“
  • Verbesserung der Kommunikation entlang der Prozesskette und damit Erhöhung des Selbstorganisationsgrades der MA
  • Verknüpfung der technischen Abläufe mit den verursachten Kosten
  • Deutlichmachen der Konsequenzen der Tätigkeit für den Gesamtprozess und die anfallenden Kosten
  • Beteiligung aller an einem Produktionsprozess beteiligten MA incl. der peripheren Bereiche. ( z. B. Instandhaltung, Labor, usw.)
  • Motivation der MA zum Einbringen eigener Ideen für Prozess- und Kostenverbesserungen
  • Abstimmung der Zielsetzungen zwischen Vorgesetzten und MA
  • Entwicklung einer hohen Identifikation mit der Tagesarbeit und dem Unternehmen

Prozessorientierte Weiterbildung ist damit eine Organisationsentwicklungsmaßnahme, die nicht nur Aspekte der Human Relations anspricht, sondern auch als wirtschaftliche Maßnahme zur Verbesserung von

  • Durchlaufzeiten
  • Produktivität
  • Qualität
  • Kosten
  • Flexibilität etc

eingesetzt wird.

Die Maßnahme bringt rasch erste Erfolge, ist aber keine Kurzzeit– Strategie. Die nachhaltige Veränderung wirtschaftlicher Kenngrößen braucht Zeit ( > 3 Jahre ) um zu „wachsen“.

Fortsetzung folgt

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