Ein heißes Thema: Mitarbeitereinbindung

Feuer

Humankapital ( Unwort 2004 in Deutschland ) erfunden 1972 von Gary Stanley Becker, ( Prof. f. Volkswirtschaft Chicago ) Nobelpreis 1992

Der Begriff Humankapital umfasst eine Vielzahl von Elementen, die den Menschen als TN von Wirtschaften determinieren. Wissen, Fähigkeiten; Fertigkeiten, Gesundheit, auch Konsumverhalten im weitesten Sinn oder die Auswirkungen von höherer und besserer Bildung. Humankapital stellt den wichtigsten Teil einer Nationalökonomie dar. 70 % des Kapitals einer Volkswirtschaft ist nicht Maschinen, Gebäude oder Aktien. Basis einer modernen Volkswirtschaft ist Wissen.

75 % der nationalen Einkommen entwickelter Volkswirtschaften basiert auf Lohn / Gehalt, d.h. den fünffachen Wert von Aktien, Anleihen, Immobilien usw.

Investitionen in Bildung, Gesundheit usw. steigert das Humankapital.

So wie es zu einem Wettbewerb zwischen den Volkswirtschaften kommt – wo ist die beste Nutzung des persönlichen Humankapitals möglich – so kommt es auch zu einem Wettbewerb der Unternehmen. ( Ein Drittel der Unternehmer und Top – Leute in Silicon – Valley kommen aus Übersee )

In Unternehmen, die berufliches Fortkommen, Karrieren fördern, MA – Gesundheit forcieren, sind die MA treuer, flexibler, leistungsfähiger und belastbarer.

Damit wird auch der effiziente Umgang mit Wissen in den Unternehmen zum Erfolgsfaktor.

Je schlechter Bildungssysteme funktionieren, desto mehr müssen Unternehmen in diese Bereiche investieren. Geschätzte vier Prozent des Bruttosozialproduktes gehen von den Unternehmen in Aus – und Weiterbildung.

Wissensmanagement hilft Wege aufzuzeigen, Wissenspotenziale zu erkennen, das Wissen einer Organisation erfolgreich zu vernetzen aber auch planmäßig zu kreieren.

Die Fähigkeit, Wissen erfolgreich zu managen und in effiziente Prozesse, Produkte und Dienstleistungen umzusetzen, ist die Herausforderung.

Wenn MA nur von ihren Führungskräften lernen können, Veränderungsprozesse nur in den Chefetagen entworfen werden, ist Wissensmanagement eine Einbahnstraße.

Es gilt, ein Unternehmen so zu strukturieren, dass beide Gruppen voneinander lernen und dieses Wissen in die Unternehmensrealität einfliessen lassen.

Es gibt nicht nur eine Wirklichkeit, ein Weg ist nie „ falsch „ oder „richtig” denn viele sind gangbar.

Wer Veränderungen nur beim Menschen ansetzt, wird nur Widerstand ernten . „Wer seine MA bewegen will, wird merken wie schwer sie sind „

Zu ändern sind Strukturen, um sich laufend an die Veränderungen anzupassen bzw dies vorwegzunehmen.

Einsame Strukturveränderungen sind zum Scheitern verurteilt. Um etwas zu erreichen, müssen die MA einbezogen werden.

Wissensmanagement wird damit zum vernetzten Kommunikationssystem.

Dieses funktioniert aber nur „auf Augenhöhe”.

„Top – down” – Kommunikation geht von einer einzigen Wirklichkeit einer scheinbaren Objektivität bei Führungskräften aus.

Nur durch Freiheit, Vertrauen, Respekt und gegenseitige Unterstützung werden selbstverantwortliche Mitarbeiter geschaffen, die ihr Potenzial für Unternehmen ausschöpfen. Mehr dazu in der Präsentation

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