Workshopkernthema: Mitarbeitereinbindung

Die Umsetzung eines Ressourceneffizienzpotenzials bedingt immer eine Veränderung. Die im Focus stehenden technischen Optimierungen lassen sich in der betrieblichen Wirklichkeit nicht eindimensional umsetzen sondern erfordern mehrdimensionale Sichtweisen, um in der betrieblichen Alltagspraxis erfolgreich zu sein.

Je stärker das Potenzial vom Verhalten der Mitarbeiter abhängig ist, je größer wird die Veränderung in den Abläufen. Werden die Mitarbeiter in diesen Prozess nicht eingebunden besteht die Gefahr, dass die Notwendigkeit nicht eingesehen wird und in der Folge die Veränderung ignoriert oder schlimmstenfalls boykottiert wird.

Die Mitarbeitereinbindung wird bei solchen Projekten zum erfolgsbestimmenden Faktor. Für Mitarbeiter müssen die Fragen “Was bedeutet diese Veränderung für mich? Wie ändert sich mein Arbeitsplatz? Wird die Veränderung besser als das was ich jetzt habe? ” beantwortet werden. 

Wann immer ein Veränderungsprozess initiiert wird, kommen Interessen ins Spiel und Ängste. Wird mit diesen Ängsten nicht sorgfältig umgegangen und die Interessenslagen der Mitspieler nicht sorgfältig geprüft, entstehen Widerstände, die die Umsetzung erschweren, manchmal das ganze Vorhaben kippen. Der Versuch die Veränderungen mit Macht durchzudrücken hinterlässt häufig schwere Schäden in der Motivation und Loyalität der Mitarbeiter zum Unternehmen

Beteiligte agieren, Betroffene reagieren

Das alte Prinzip Betroffene zu Beteiligten zu machen gilt immer noch. Ein wichtiges Prinzip hierbei ist die Gleichwertigkeit. Damit ist die Kommunikation auf „Augenhöhe“ gemeint, also respektvoll und partnerschaftlich. Gleichwertig bedeutet nicht Gleichheit oder Gleichberechtigung. Unterschiedliche Qualifikationen und Erfahrungen sind ein fester Bestandteil der Arbeitsrealität. Auch unterschiedliche Kompetenzen und Entscheidungsbefugnisse. Es gilt im Veränderungsprozess die unterschiedlichen Fähigkeiten sinnvoll zu vernetzen. Gleichwertigkeit heißt konkret keine manipulativen Tricks! Keine Überrumpelung, keine Überlistung der Mitarbeiter. Transparenz und gradliniges konsequentes Verhalten ist gefordert.

 

Was macht Mitarbeitereinbindung oft so schwierig?

Kommen Ihnen diese Aussagen bekannt vor?

  • Keine messbaren/ vermittelbaren Ziele: Wir wissen nicht wohin wir wollen, aber wir sind schneller da.
  • Status –und Akzeptanzprobleme: Warum ist nicht mir das eingefallen?
  • Wir haben Mitarbeiter zum Arbeiten – Denken ist Aufgabe der Geschäftsführung
  • Was da herauskommt – wissen wir!
  • Weiterbildung ist eine fragwürdige Investition
  • Kosten und Firmenziele sind keine Infos für MA

Wir setzen dagegen:

  1. Ziele setzen
  2. Erfolge sichtbar machen
  3. Stellen Sie Anforderungen und sagen sie es!
  4. Kommunizieren sie auf gleicher Augenhöhe!
  5. Visualisieren Sie!
  6. Lassen sie Ideen zu!
  7. Schaffen sie win-to-win Situationen
  8. Auch in schwierigen Situationen sind sie ehrlich

Patentrezepte für erfolgreiche Veränderungsprozesse gibt es nicht, wohl aber Fallstricke in großer Zahl, die es zu vermeiden gilt. Unser Workshop soll Ihnen helfen die Fallgruben zu vermeiden.

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